Beginn des vierten Jahrgangs M.Sc. Sportphysiotherapie an der Deutschen Sporthochschule Köln

Am 13.03.2014 begann der bereits vierte Jahrgang des weiterbildenden Masterstudiengang M.Sc. Sportphysiotherapie  an der Deutschen Sporthochschule Köln.

In seinen begrüßenden Worten erläuterte der Studiengangleiter Prof. Dr. Dr. h.c. Appell Coriolano den angereisten Physiotherapeuten die kommenden Monate der Ausbildung an der Universität: „Die Präsenzphasen des Studiengangs nehmen knapp 600 Unterrichtseinheiten in 13 Ausbildungsblöcken ein, die zusätzlich mit Aufgaben für das Selbststudium ergänzt werden. Nutzen Sie jede dieser Einheiten um Ihren Wissenshorizont zu erweitern und sich persönlich weiter zu entwickeln!“

Auch den Studienaufwand und zeitliche Belastung sowie die Zielsetzung des Studiengangs erläuterte der Studiengangleiter. „Sie werden Beruf und akademische Ausbildung hier in Köln miteinander verbinden. Neben einer gewissen Portion Motivation müssen Sie die Bereitschaft zu stetiger Arbeit an Ihrem Wissen aufbringen. Am Ende des Studiengangs werden Sie dadurch eine exzellente wissenschaftliche Ausbildung aufweisen und sich angemessen im Bereich des Leistungssports auskennen.“


Zusätzlich machte er einen weiteren Nutzen der Ausbildung in Köln deutlich. „Lernen Sie interessante Menschen kennen, tauschen Sie sich aus und nutzen Sie die Möglichkeit, Netzwerke entstehen zu lassen. Profilieren Sie Ihr persönliches Charakterbild in Hinsicht auf kommende berufliche Aufgaben!“

Der erste Ausbildungsblock spiegelte das Gesamtkonzept des Studiengangs wieder. Theoretische Grundlagen werden durch zusätzlich praktische Einheiten verfestigt und in Verbindung zu bzw. mit Blick auf andere Disziplinen gelehrt. Eine den Physiotherapeuten bereichernde Synergie von Sport, Physiotherapie, Medizin, Wissenschaft sowie weitere, diese vier Säulen ergänzende Felder entsteht und bildet das Fundament für die tägliche Arbeit als Sportphysiotherapeut.

Zeitgleich mit dem Studiengang konnten drei weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Modul „Sportwissenschaftliche Theorie- und Anwendungsfelder“ des Studiengangs Ihre berufsbegleitende Ausbildung beginnen. Diese Personen nehmen ausschließlich an den sportwissenschaftlichen Inhalten des Studiengangs teil, um sich auf diesem Gebiet weiter zu bilden und für kommende Berufspläne fit zu machen. „Als Physiotherapeutin ohne einen ersten Studienabschluss möchte ich mein Verständnis von Sportwissenschaft, speziell Bewegungsanalyse und Trainingsplanung weiter entwickeln. Ich möchte meine trainingswissenschaftliche Expertise ausweiten und zum Wohle meiner Patienten vertiefen.“, so eine Teilnehmerin des Moduls.

Angesprochen auf die Gründe der Wahl des Studiengangs sowie der Universität erwähnen alle Teilnehmer die langjährige Erfahrung und den guten Ruf der staatlichen Hochschule als einen entscheidenden Faktor ihrer Bewerbung. Die Studierenden sehen mit dem Masterabschluss zusätzlich eine große Chance auf dem Arbeitsmarkt, der sich durch die Akademisierung der Gesundheitsberufe derzeit in einer Art Umbruch befindet. Im Jahr 2011 gab es laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE, www.gbe-bund.de) ca. 136.000 Beschäftigungsverhältnisse in der Physiotherapie in Deutschland. Nach Auskunft des ZVK Deutschland lag für den Bereich der Physiotherapie im Jahr 2011 die Zahl der Bachelorabschlüsse bei 1602, die der Masterabschlüsse bei 48. Zwei Jahre später hat sich die Zahl der Bachelorabschlüsse bereits nahezu verdoppelt, die der Masterabschlüsse mehr als verdreifacht. In den nächsten Jahren ist mit einem weiteren deutlichen Anstieg zu rechnen. Dies hat zur Folge, dass die wissenschaftliche Expertise der Physiotherapie insgesamt auf Dauer angehoben wird.

Die in 2016 fertig ausgebildeten Physiotherapeuten des M.Sc. Sportphysiotherapie der Deutschen Sporthochschule Köln möchten mit ihrem erfolgreichen Abschluss ein Teil dieser Umstrukturierung sein und sich neue Arbeitsbereiche erschließen. Dieses wird auch durch die mit dem Studiengang verbundenen Ziele der Studenten deutlich. Hier geben nahezu alle Teilnehmer an, sich wissenschaftlich weiter entwickeln zu wollen, manche mit dem folgenden Ziel einer Promotion.

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Für Texte und Bildmaterial bedanken wir uns herzlich bei der Deutschen Sporthochschule Köln